Über

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Etienne Walch, 1993 geboren und im Thüringischen Kaltennordheim aufgewachsen, erhielt seine musikalische Grundausbildung in den Musikspezialklassen des Rutheneums in Gera.

Ursprünglich Bariton, wechselte er 2010 ins Fach des Countertenors und wurde als solcher von seiner Lehrerin Margret Boettcher gefördert. Bereits in seiner Schulzeit gewann der junge Countertenor zahlreiche Wettbewerbe, darunter den ersten Preis des Bundeswettbewerbs Jugend Musiziert in der Kategorie Gesang Solo. Vom Freistaat Thüringen erhielt er 2011 ein Stipendium für musikalisch hochbegabte Kinder und Jugendlichen. 

Seit 2012 studiert Etienne klassischen Gesang an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig bei Prof. Christina Wartenberg. Sein 2016 begonnenes Master Studium gilt der Spezialisierung auf den Operngesang. Neben seiner regen Konzerttätigkeit, besonders im mitteldeutschen Raum, die alle gängigen Werke seines Fachs umfasst und sich dabei von Werken der Renaissance bis zur Moderne erstreckt, ist Etienne vor allem in Opern zu erleben. 2014 gab er sein Operndebut als „Artaxerxes“ in dem wiedergefundenen Stück „The honour of Arbaces“ von Lady Mary Stuart. Darüber hinaus war er als „Ernesto“ („Il mondo della luna“ von J.Haydn), „Conferencier“ (Neufassung von G.Puccinis „La Boheme“), „Pferdeknecht“ und „Die Dombrowska“ in den Hans Werner Henze Opern „Ein Landarzt“ und „Das Ende einer Welt“ zu hören. 2017 interpretierte der junge Countertenor unter anderem die Rolle des „Melanchton“ in der Uraufführung der Oper „Alesius“, sowie den „Cupido“ in Johann Sebastianis „Pastorello musicale – Verliebtes Schäferspiel“.

Im Sommer 2018 debütierte er mit der Rolle des “Tolomeo” in Georg Friedrich Händels “Giulio Cesare in Egitto”, im Rahmen einer Hochschulproduktion. In Kooperation mit den Händel-Festspielen Halle, war Etienne in dieser Inszenierung darüber hinaus auch am Anhaltischen Theater Dessau zu sehen und wird am im März 2019 am Theater Nordhausen in ebendieser Rolle zu hören sein. Darüber hinaus sang er den “Tirinto” in der Händel-Oper “Imeneo” (Dubliner Fassung 1742). 

Impulse für seine Arbeit erhielt er  unter anderem durch Regisseure wie Steffen Piontek, Martin Schüler und Matthias Oldag, aber auch in der Zusammenarbeit mit den Jungregisseuren Toni Burghard Friedrich und Maurice Lenhard. Weitere künstlerische Anregungen bekam Etienne auf Meisterkursen u.a. von Simone Kermes.

Er arbeitete mit Klangkörpern wie der Cappella Jenensis, dem Leipziger Barockorchester, dem Rosenmüller Ensemble, und der Thüringen Philharmonie Gotha zusammen und trat dabei an Orten wie der Dresdener Frauenkirche, der Leipziger Thomaskirche, dem Anhaltischen Theater Dessau, dem Theater Nordhausen, dem Oldenburgischen Staatstheater und der Berliner Philharmonie solistisch in Erscheinung.

PORTFOLIO

AGENDA

Tolomeo in Giulio Cesare (G.F.Händel) – Theater Nordhausen

Datum: 29. März 2019

Uhrzeit: 19:30

Ort: Theater Nordhausen, Großes Haus

„Giulio Cesare in Egitto“, Julius Cäsar ist in Ägypten, wie es der Originaltitel der Oper verrät. Bis hierher hat er seinen Feind Pompejus verfolgt. Kurz bevor er ihn doch noch begnadigen will, töten die Ägypter den Feind. Pompejus’ Witwe schwört Rache und erhält Unterstützung von der Ägypterin Cleopatra. Die hofft, mit römischer Unterstützung, auch der Cäsars, gegen ihren Bruder die Alleinherrschaft auf dem ägyptischen Thron zu erringen. Es wird – zu raffinierter, der Szene angepasster Instrumentation der Händel’schen Komposition – actionreich. Cäsar verliebt sich in die 20-jährige Cleopatra, entgeht nur knapp einem Attentat ihres Bruders und muss die von jenem inhaftierte, geliebte Cleopatra befreien. Der Bruder Cleopatras wird durch die Rache des Sohnes von Pompejus getötet, und schließlich krönt Cäsar Cleopatra feierlich zur ägyptischen Alleinherrscherin – bevor er nach Rom zurückkehrt.

Die für die Opernspielzeit 1723/24 der Royal Academy of Music London von Händel komponierte barocke Heldenoper wird bei uns von jungen Künstlern, von Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, aufgeführt. Den Sängern wird Händels Kunst, Figuren akribisch musikalisch zu charakterisieren, besonders gefallen. Aber auch die reiche und vielfarbige Instrumentierung, die vor fast 300 Jahren entstand, begeistert.

Markuspassion Keiser/Bach/Händel

Datum: 30. März 2019

Uhrzeit: 17:00

Ort: St. Lukaskirche, Volkmarsdorfer Markt 1, 04315 Leipzig

Leipziger Kammerchor – Chorgruppe Con moto
Cappella Vocale Berlin
Miriam Alexandra – Sopran
Etienne Walch – Altus
NN – Tenor
NN – Bass
Leipziger Barockorchester

Andreas Reuter – Leitung

Eintritt 15/13/8 €

Markus-Passion Keiser-Bach –ein Best-of?

Arrangements von Barockmusik aufzuführen, hat heute einen faden Beigeschmack. Zyklen, Gesamtwerke und „originale Form“ haben in der Auseinandersetzung der historisch informierten Aufführungspraxis einen hohen Stellenwert. Doch sind dies nicht auch moderne Projektionen, die einem genialen und zeitlos gültigen Kunstwerk huldigen? Zitieren und Arrangieren hat in der Musikgeschichte einen hohen Stellenwert und dies wir wollen mit diesem Konzert fortleben lassen. Besonders die Auseinandersetzung zu diesem Thema der musikalisch hochinteressierten Laiensänger in den Chorproben macht dieses Projekt in der Auseinandersetzung mit mitteldeutscher Barockmusik interessant. Ein thematischer Workshop der Chöre mit der Herausgeberin des Notenmaterials Christine Blanken (Bach-Archiv Leipzig) ist dazu geplant.

Die Markus-Passion eines bislang nicht näher bekannten Komponisten namens „Kaiser“ ist nur in verschiedenen Abschriften erhalten. Wir musizieren sie in einer durch J.S. Bachs Notenbibliothek überlieferten Fassung, wie sie in Weimar um 1713 erklang. In Bachs Notenbibliothek nimmt sie einen prominenten Platz ein, denn sie ist die einzige fremde Passionsmusik, die Bach mehrfach – in jeweils unterschiedlicher Gestalt – aufgeführt hat. Für den jungen Bach in Weimar war diese Markus-Passion ein Lehrstück für das Erlernen der modernen rezitativischen Erzählkunst, doch auch als Leipziger Thomaskantor führte er sie 1726 und 1747 erneut auf. Das Evangelium nach Markus gilt als ältester Evangelientext und wird damit als Urtext für die Chronologie der Ereignisse um Jesus angesehen.

früher zugeschrieben Reinhard Keiser, arrangiert von Johann Sebastian Bach

Markuspassion Keiser/Bach/Händel

Datum: 31. März 2019

Uhrzeit: 17:00

Ort: Zuversichtskirche Staaken, Brunsbütteler Damm 312, 13591 Berlin

Leipziger Kammerchor – Chorgruppe Con moto
Cappella Vocale Berlin
Miriam Alexandra – Sopran
Etienne Walch – Altus
NN – Tenor
NN – Bass
Leipziger Barockorchester

Carsten Albrecht – Leitung

Eintritt 15/13/8 €

Markus-Passion Keiser-Bach –ein Best-of?

Arrangements von Barockmusik aufzuführen, hat heute einen faden Beigeschmack. Zyklen, Gesamtwerke und „originale Form“ haben in der Auseinandersetzung der historisch informierten Aufführungspraxis einen hohen Stellenwert. Doch sind dies nicht auch moderne Projektionen, die einem genialen und zeitlos gültigen Kunstwerk huldigen? Zitieren und Arrangieren hat in der Musikgeschichte einen hohen Stellenwert und dies wir wollen mit diesem Konzert fortleben lassen. Besonders die Auseinandersetzung zu diesem Thema der musikalisch hochinteressierten Laiensänger in den Chorproben macht dieses Projekt in der Auseinandersetzung mit mitteldeutscher Barockmusik interessant. Ein thematischer Workshop der Chöre mit der Herausgeberin des Notenmaterials Christine Blanken (Bach-Archiv Leipzig) ist dazu geplant.

Die Markus-Passion eines bislang nicht näher bekannten Komponisten namens „Kaiser“ ist nur in verschiedenen Abschriften erhalten. Wir musizieren sie in einer durch J.S. Bachs Notenbibliothek überlieferten Fassung, wie sie in Weimar um 1713 erklang. In Bachs Notenbibliothek nimmt sie einen prominenten Platz ein, denn sie ist die einzige fremde Passionsmusik, die Bach mehrfach – in jeweils unterschiedlicher Gestalt – aufgeführt hat. Für den jungen Bach in Weimar war diese Markus-Passion ein Lehrstück für das Erlernen der modernen rezitativischen Erzählkunst, doch auch als Leipziger Thomaskantor führte er sie 1726 und 1747 erneut auf. Das Evangelium nach Markus gilt als ältester Evangelientext und wird damit als Urtext für die Chronologie der Ereignisse um Jesus angesehen.

früher zugeschrieben Reinhard Keiser, arrangiert von Johann Sebastian Bach

Reinhard Keiser: Markuspassion

Datum: 13. April 2019

Ort: St. Johannis Gera

Informationen Folgen

G.B.Pergolesi: Stabat Mater

Datum: 19. April 2019

Uhrzeit: 15:00

Ort: St. Nikolai Wismar

Sopran: Sylvia Teutschbein-Köhr
Alt: Etienne Walch

Musikalische Leitung: Christian Thadewald-Friedrich

19.04.2019
15 Uhr
St. Nikolai, Wismar

W.A.Mozart – Requiem

Datum: 29. September 2019

Uhrzeit: 17:00 Uhr

Ort: St. Nikolai, Wismar

Zur Aufführung kommt das Requiem in d-Moll von W. A. Mozart.

Kantorei Wismar, Mecklenburger Kammersolisten Rostock


Solisten: Etienne Walch u.a. (Infos folgen)

Leitung: Christian Thadewald-Friedrich


Kartenpreis:

A 25 EUR

B 20 EUR

15 EUR

Karten sind ab Juli 2019 in der Buchhandlung Peplau erhältlich.


Der kirchenmusikalische Höhepunkt im Jahr 2019 ist die Aufführung des Requiems von Wolfgang Amadeus Mozart in der St. Nikolai-Kirche. In Verbindung mit dem einmaligen sakralen Raumerlebnis wird die berühmte Vertonung einer Totenmesse für innige, ergreifende und berührende Momente sorgen.

Das Requiem komponierte Mozart im Jahr 1791. Es zählt als sein letztes Werk und kommt in der ergänzten Fassung von Franz Xaver Süßmayr zu Gehör.

Die Kantorei Wismar musiziert gemeinsam mit dem Orchester „Mecklenburger Kammersolisten“ (Rostock). Sie arbeitet zudem projektbezogen mit Sängerinnen und Sängern der Domkantorei Schwerin zusammen.

 

DIE VERANSTALTUNG WIRD GEFÖRDERT VON DER KIRCHENMUSIKSTIFTUNG ZIEGLER.

J.S.Bach Weihnachtsoratorium

Datum: 14. Dezember 2019

Uhrzeit: 17:00 Uhr

Ort: St. Peter und Paul Weimar

Informationen Folgen

KONTAKT

Oper. Oratorium. Konzert.

Etienne Walch - Countertenor

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